Zucchini, Chili und Co. einlegen: die besten Tipps rund ums Einkochen

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Zucchini, Chili und Co. einlegen: die besten Tipps rund ums Einkochen und Lagern von Gemüse

Ziemlich simpel: das Grundprinzip, um Gemüse haltbar zu machen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten frisches Gemüse einzulegen oder einzukochen. Sie alle basieren darauf, dass Tomaten, Paprika und Co. konserviert werden und dadurch superlange genießbar bleiben. Insbesondere für selbst Angebautes ist das Einlegen eine prima Möglichkeit um frisches Gemüse aus dem Garten haltbar zu machen. Alle festen Sorten wie Gurken, Bohnen, Zwiebeln oder Zucchini sind hierfür geeignet. Bevor es losgeht, müssen Sie das Gemüse gründlich säubern und die Einmachgläser sterilisieren oder auskochen, damit das einlegte Gemüse möglichst lange haltbar bleibt. Das Grundprinzip ist dabei simpel: Mit konservierender Flüssigkeit wie Essig, Öl oder einer Salzlake wird rohes oder vorgekochtes Gemüse eingelegt und damit haltbar gemacht. Viele Rezepte basieren auf der Methode, dass das Gemüse mit einem kochenden Sud aus Essig, Wasser, Salz und Zucker übergossen wird.

Selbst angebaut und geerntet schmeckt das eigene Gemüse gleich doppelt so gut
Selbst angebaut und geerntet schmeckt das eigene Gemüse gleich doppelt so gut

Wenn es Ihnen wichtig ist, dass Vitamine und Nährstoffe ebenfalls lange erhalten bleiben, können Sie Gemüse in Öl einlegen und haltbar machen. Hierbei kommen besonders Antipasti-Liebhaber auf ihre Kosten und Zucchini oder Tomaten werden zum geschmacklichen Highlight beim nächsten Grillbuffet oder eignen sich als nettes Mitbringsel. Auch andere feste Gemüsesorten wie Möhren, Kürbis oder eben klassische Sommer- und Antipasti-Gemüse wie Paprika, Auberginen, Knoblauch oder Pilze schmecken eingelegt in Öl einfach spitze. Durch das Einlegen in Öl wird das Gemüse luftdicht eingeschlossen und ist dadurch länger haltbar. Sie können sowohl hochwertiges Oliven- als auch Rapsöl verwenden. Ebenso wie beim Einkochen müssen die verwendeten Gläser absolut sauber sein. Zum Sterilisieren können Sie die Einmachgläser auch für etwa zehn Minuten in den heißen Backofen stellen. Bei vielen Rezepten wird das Gemüse im heißen Ofen auf dem Blech vorgegart und Paprika beispielsweise hinterher von Haut und Kernen befreit, bevor sie in die sauberen Gläser wandert.

Wichtig ist, dass das Gemüse vollständig vom Öl bedeckt und das Glas luftdicht verschlossen ist. Sie können nach Herzenslust Knoblauch, frische Kräuter oder gehackte Chili hinzugeben und so für besondere Aromen sorgen. Das in Öl eingelegte Gemüse sollten Sie an einem dunklen Ort, idealerweise im Keller oder der Speisekammer, lagern.

Übrigens: Je höher die Qualität des Öls ist, desto länger ist das Gemüse haltbar. – Zwar bleibt es bei weitem nicht so lange schmackhaft wie beim Einkochen, dafür bleiben die gesunden Inhaltsstoffe aber weitestgehend erhalten.

Einfach lecker: die beliebtesten Einkochrezepte

Die meisten Familien haben heutzutage mindestens zwei Autos, sprich das moderne Carport muss inzwischen deutlich mehr Platz bieten. Da auch der Trend zum Wohnmobil oder Wohnwagen ungebrochen und ein externer Stellplatz hierfür mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, macht es Sinn, ein neues modernes Carport so zu planen, dass nach oben hin buchstäblich genug Luft ist, um auch das familiäre Reisemobil gut geschützt abstellen zu können.

Sauer macht lustig: Zucchini einlegen im Essigsud

Nicht nur im Gewächshaus ein echter Klassiker: die Zucchini. Die gerne gepflanzte und verhältnismäßig anspruchslose Gemüsesorte wächst in nahezu jedem Gemüsegarten in Hülle und Fülle. Frisch geerntet, hält sie sich einige Zeit frisch, aber spätestens wenn ihre Schale irgendwann welk wird und sie matschige Stellen bekommt, dürfte jedem der Appetit vergangen sein. Mit dem richtigen Rezept können Sie Zucchini jedoch hervorragend einlegen und so über einen sehr langen Zeitraum haltbar machen.

Eingelegte Zucchini passen super als Beilage zum Grillen, zu Nudeln oder Kartoffeln oder als Zugabe für ein winterliches Buffet.

Das Grundrezept:

3 Zucchini
2 Zwiebeln
150 ml Olivenöl
250 ml Essig
Salz und Pfeffer, Lorbeerblatt
100 g Zucker
500 ml Wasser

Zubereitung: Gemüse je nach Wunsch in Würfel, Scheiben oder Stifte schneiden, salzen und 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Zucchini im Wasser für gut acht Minuten kochen lassen. Nun das Wasser abgießen und Zucchini und Zwiebel in saubere Schraubgläser schichten und Lorbeer sowie Salz und Pfeffer zugeben. Aus dem Essig, Öl, Zucker und Wasser wird ein Sud gekocht, der in die Schraubgläser gefüllt wird. Die fest verschlossenen Gläser müssen nun an einem dunklen Ort für mindestens 14 Tage ziehen.

Dieses Grundrezept lässt sich beliebig abwandeln. So können sowohl Senfkörner als auch Knoblauch oder Curry hinzugegeben werden und der eingelegten Zucchini damit verschiedene Geschmacksrichtungen verliehen werden. Auch andere feste Gemüsesorten lassen sich durch das Einlegen mit Essigsud lange haltbar machen.

Achtung, scharf! – Peperoni lecker einlegen

Eingelegte Peperoni können je nach Sorte ideal für Salate oder Pizza oder als feurige Zutat beim Kochen, zum Beispiel für Pastarezepte, verwendet werden. Sie halten sich mehrere Monate, sollten aber vor dem ersten Verzehr mindestens vier Wochen durchziehen.

Das Grundrezept:

1 Kg rote oder grüne Peperoni (auch gemischt)
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Liter Wasser
400 ml weißer Balsamico-Essig
100 g Zucker
3 EL Salz
1 EL Pfefferkörner

Waschen Sie die Peperonischoten und entfernen die Stiele. Zwiebel und Knoblauch werden in feine Würfel geschnitten. Wasser, Essig und Zucker in einem Topf aufkochen und das Gemüse sowie Salz und Pfeffer hinzufügen und gut 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Peperoni aus dem Sud nehmen, in die sauberen Gläser füllen und mit der Flüssigkeit aufgießen. Nun die fest verschlossenen Gläser für etwa zehn Minuten auf den Kopf stellen, damit ein Vakuum entsteht.

Auch beim Einlegen von Peperoni können Sie gerne experimentieren und je nach Geschmack Kräuter, Senfkörner oder Lorbeer hinzufügen.

Lecker pikant: eingelegte Tomaten nach russischer Art

Tomaten lassen sich ideal einlegen und damit deutlich länger haltbar machen. Sie sind der perfekte Snack und können bestens als kalte Vorspeise genossen werden. Selbst im Winter können Sie auf diese Weise einen Hauch von Sommer auf den Tisch bringen. Russisch eingelegte Tomaten haben einen besonders pikanten, aromatischen Geschmack.

Das Rezept für ein großes Glas (ca. 1,5 Liter oder für mehrere kleine Gläser)

800 g Tomaten
frischen Dill, Petersilie
2 Knoblauchzehen
2 EL Salz
1,5 EL Zucker
3 EL Essig
1 Liter Wasser

Kräuter und Knoblauch in ein sauberes Einmachglas geben. Das Glas nun mit den gewaschenen Tomaten füllen und diese bis zum Rand mit kochendem Wasser übergießen. Salz und Zucker in einen Topf füllen und nach 10 Minuten Ziehzeit das Tomatenwasser in den Topf abgießen und kurz aufkochen lassen. Anschließend die Flüssigkeit über die Tomaten im Glas geben und den Essig hinzufügen. Glas fest verschließen und auf den Kopf stellen, damit sich ein Vakuum bilden kann. Die russisch eingelegten Tomaten müssen mindestens für 14 Tage an einem dunklen Ort ziehen, bevor sie gegessen werden können.

Auf Vorrat geerntet: Frisches Gemüse richtig lagern

Nicht nur durch Einkochen oder Einlegen wird Gemüse haltbar gemacht. Mit der richtigen Lagerung bleibt die Gemüseernte zumindest noch einige Wochen frisch. Sie haben keinen Keller, dafür aber ein Gewächshaus im Garten? – Sehr gut, denn im Winter bietet ein leeres Gewächshaus ideale Frischebedingungen für geerntetes Wurzel- und Knollengemüse. Richtig eingelagert kommt dieses nämlich bestens mit den kühlen Temperaturen zurecht und bleibt dank ihnen sogar extra-lange frisch. Um das Gemüse richtig zu lagern, entfernen Sie das Laub am Gemüse und reinigen Sie es grob mit einer trockenen Bürste. Vermeiden Sie auf jeden Fall, dass Gemüse vollständig abzuwaschen, denn nur trockenes Gemüse kann richtig eingelagert und damit lange haltbar gemacht werden.

Sie sollten Möhren, rote Beete oder Pastinaken auf jeden Fall sortenrein lagern. Nutzen Sie hierfür Holzkisten mit Lagen aus feuchtem Sand. Die oberste Gemüseschicht darf gerade noch so aus dem Sand herausschauen. Das Gemüse sollte dabei nicht zu dicht aneinander liegen. Planen Sie im Zweifel lieber eine Extra-Schicht Sand ein. Um das Gewächshaus nun im Winter zum Einlagern zu nutzen, graben Sie eine gut 50 cm tiefe Kuhle in den Boden, in welche Sie die Kiste stellen. Auf diese Weise hält sich das Gemüse mehrere Wochen frisch – ganz ohne Erntekeller!

Richtig eingelagert bleibt das Gemüse lange haltbar
Richtig eingelagert bleibt das Gemüse lange haltbar

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