Wintergarten kaufen – Was sollte beachtet werden?

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Wintergarten kaufen – Was sollte beachtet werden?

Sommergarten  oder klassischer Wintergarten?

Der Sommergarten oder auch Kaltwintergarten genannt ist eine gute Lösung, um die Terrasse geschützt zu genießen. Im Gegensatz zu Terrassenüberdachungen sind Sie hier auch vor Wind von allen Seiten gut geschützt. In vielen Modellen bieten großzügige Schiebeelemente die Möglichkeit den Wintergarten weiträumig zu öffnen. Gute Beispiele hierfür ist unsere Solarveranda „Berlin“ oder das Anlehnhaus „Florenz“. In der kalten Jahreszeit können Terrassenmöbel im Sommergarten geschützt stehen bleiben und brauchen daher nicht eingewintert werden.

Der klassische Wintergarten wird manchmal auch Wohnwintergarten genannt. Dieser Begriff beschreibt den gut isolierten Bereich, den der Wintergarten im Garten schafft, wirklich gut. Durch einen freistehenden Wohnwintergarten wie dem „Vario TH“ oder dem „York TH“ verlagern Sie kurzerhand Ihr Wohnzimmer ins Grüne. Die Konstruktion ähnelt dem Gewächshaus, wird aber durch thermisch getrennte Aluminium-Profile und hochwertige Dichtungsprofile in der Verglasung zu einem luxuriösen Rückzugsort umgewandelt.

Das Gewächshaus "York TH" genutzt als freistehender Wintergarten.
Das Gewächshaus "York TH" genutzt als freistehender Wintergarten.

Wann muss ein Wintergarten genehmigt werden?

Ein Wintergarten, ob Anbau an das Haus oder freistehend, ist eine Erweiterung der Immobilie und in den meisten Fällen genehmigungspflichtig. Die rechtlichen Anforderungen sind Ländersache und können sich dadurch stark voneinander unterscheiden. Daher ist es von Vorteil, sich schon in den ersten Schritten der Planung bei dem zuständigen Bauamt nach den Vorschriften, sowie nach den nötigen Unterlagen für einen Bauantrag zu erkundigen.

Wintergarten angelehnt oder freistehend?

Ästhetisch und Stabil – Ein Wintergarten sollte sich im Optimalfall gut an der Umgebung anpassen. Besonders bei dem Bau der klassischen Anlehn-Wintergärten wird es später sichtbar, wenn in der Planungsphase Farbigkeit und Bauweise des Gebäudes nicht berücksichtigt wurden. An das Haus angebaute Wintergärten bieten den zusätzlichen Vorteil, dass durch den Sonneneinfall auch zur Winterzeit Heizkosten des gesamten Hauses reduziert werden können und durch den hohen Lichteinfall ein angenehmes und offenes Raumgefühl entsteht. Mit einem angebauten Wintergarten können das Wohnzimmer oder die Küche praktisch in den Garten hinaus erweitert werden.

Der freistehende Wohnwintergarten steht nicht nur in den Garten hinaus, sondern steht mittendrin. Als Rückzugsoase überzeugt diese Variante mit Rundumblick, ähnlich wie der Gartenpavillon. Die Bauweise ähnelt einem hochwertigen Gewächshaus und unterscheidet sich durch die Isolierung. Die thermisch getrennten Aluminium-Profile geben dem Wintergarten seinen Namen. Auch zur kälteren Jahreszeit hilft die Sonne durch das Glasdach bei der Erwärmung des Raumes und lässt Sie den Garten weiterhin genießen.

Das Modell "Florenz" als Anlehn-Wintergarten.
Das Modell "Florenz" als Anlehn-Wintergarten.

Wintergarten: Welches Material eignet sich?

Konstruktionen aus Holz oder aus Aluminium haben beide individuelle Vor- und Nachteile in der späteren Umsetzung. Holz schafft ein natürliches und warmes Raumgefühl und wird daher seit jeher gerne in Wohnräumen genutzt. Mittlerweile hat sich bei Wintergärten aber Aluminium als bevorzugtes Material durchgesetzt. Besonders wenn Sie planen durch Pflanzen Ihren Wintergärten wohnlicher zu gestalten, eignet sich Holz durch die dadurch aufkommende hohe Luftfeuchtigkeit nur bedingt. Aluminium ist deutlich langlebiger und pflegeleichter in der Handhabung. Ein weiterer Vorteil: Die Konstruktion des Wintergartens ist durch die Verwendung von Aluminiumprofilen wesentlich leichter und lässt auch filigranere Lösungen zu.

Bodenbelag im Wintergarten

Bei dem Bodenbelag sollte nicht nur die Optik entscheiden, sondern auch dessen Belastbarkeit. In einem Sommergarten, also ohne thermische Trennung, kann im Winter die Temperatur auch unter null Grad sinken. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Bodenbelag frostsicher ist und Spezialkleber verwendet wird. Besonders Fliesen vertragen solch eine tiefe Temperatur oft nicht. In einem Sommergarten bieten sich daher Bodenbeläge an, die auch oft draußen verwendet werden wie Bodenplatten aus Beton oder Holz für den Terrassenbau.

Wesentlich mehr Auswahl im Bodenbelag steht bei der Planung eines klassischen Wintergartens zur Verfügung. Neben Terrassendielen, Fliesen und Platten sollte aber auch bei der isolierten Konstruktion eines Wintergartens darauf geachtet werden, dass je nach Ausstattung eine hohe Luftfeuchtigkeit aufkommen kann.

Tipp: Durch die hohe Sonneneinstrahlung im Wintergarten kann PVC als Bodenbelag mit der Zeit ausbleichen. Um hohe Farbunterschiede zu vermeiden, können Möbel und Gegenstände regelmäßig an einen neuen Platz verschoben werden.

Persönliche Hilfe und Beratung vom Hersteller

In der Planungsphase eines neuen Sommergartens oder eines klassischen Wintergartens müssen viele Einzelheiten werden. Informieren Sie sich gerne über unsere Modelle und rufen Sie uns an.