Tomaten-Gewächshaus: Welche Modelle eignen sich?

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Tomaten-Gewächshaus: Welche Modelle eignen sich am besten?

Mit dem "Terra BF" eine optimale Tomatenernte erzielen

Das Tomatengewächshaus – welches ist am besten geeignet?  

Eines mögen Tomaten gar nicht: Regen! Wasser von oben ist Gift für die Pflanzen, da dauerhaft feuchte Blätter schnell zum Pilzbefall und damit zur gefürchteten Braunfäule führen. Wärme dagegen lieben sie ganz besonders, weshalb selbst kleine Gewächshäuser die Bedingungen für Tomatenpflanzen enorm verbessern. Sie gleichen Temperaturschwankungen aus und sorgen für eine kontrollierte Wachstumsumgebung. Grundsätzlich können Sie Tomaten in fast jedem Gewächshaus anpflanzen und somit die Ernte um gut vier Wochen vorverlegen beziehungsweise verlängern. Während Foliengewächshäuser als Tomatengewächshaus sehr günstig in der Anschaffung sind, aber spätestens bei schwieriger Witterung wie Starkregen oder Sturm häufig den Dienst versagen, überzeugen hochwertige Gewächshäuser aus Glas oder hochschlagzähem Kunststoff wie bio-varis als Tomatengewächshaus für größere Gärten. Aber auch Besitzer von kleinen Gärten müssen nicht darauf verzichten, Tomaten im Gewächshaus zu pflanzen. Freistehende Gewächshäuser wie Arcus S mit verschiebbaren Seitenscheiben sind ideal für Kleingärten geeignet.

Grundsätzlich sollte ein Tomatengewächshaus ein lichtdurchlässiges Dach aus Glas oder Kunststoff haben. Halten Sie dieses stets sauber, damit die Tomaten im Gewächshaus ausreichend Licht bekommen. Im Sommer allerdings sollten Sie für zusätzliche Beschattung sorgen, um die Tomatenpflanzen vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

Mit verhältnismäßig einfachen Mitteln können Sie ein Tomatenhaus auch selbst bauen. Das Zubehör für ein Tomatengewächshaus aus Plexiglas erhalten Sie beispielsweise in jedem Baumarkt. Mit einem Rahmen aus Holz und einem Dach sowie Seitenteilen aus Doppelstegplatten oder Plexiglas, können Sie einfach und günstig einen schlichten Schutz für Ihre Tomatenpflanzen bauen. Selbstverständlich gibt es aber auch professionelle Lösungen aus dem Fachhandel, wie speziell für Tomaten konzipierte Gewächshäuser wie zum Beispiel Terra. Ein solches Tomatenhaus unterscheidet sich vom klassischen Gewächshaus vor allem in seiner Form. Es ist deutlich schmaler und dafür etwas höher. Ein Tomatengewächshaus sollte mindestens eine Höhe von gut zwei Metern haben. Übrigens: Mit dem Balkon-Gewächshaus Terra BF können Sie selbst auf kleinstem Raum in der Stadt Tomaten anpflanzen und sich über eine reiche Ernte freuen. Ein solches Tomatengewächshaus für den Balkon überzeugt darüber hinaus mit einem besonders günstigen Anschaffungspreis.

Die zukünftige Tomatenernte im sonnendurchfluteten Gewächshaus
Die zukünftige Tomatenernte im sonnendurchfluteten Gewächshaus

Tomaten im Gewächshaus pflanzen – was muss ich beachten?

Ab Februar können Sie damit beginnen, Tomatenpflanzen für das Gewächshaus vorzuziehen. Im Mai können die Tomaten ins Gewächshaus einziehen, weil ab dann ganz sicher kein Nachtfrost mehr droht. Lockern Sie die Erde vor dem Pflanzen gut auf und arbeiten Sie Kompost ein. Besonders im kleinen Gewächshaus müssen Sie mit wenig Platz für die Tomatenpflanzen auskommen. Da Tomaten aber viel Raum zum Wachsen benötigen, eignen sich Sorten wie Stabtomaten, die in die Höhe statt in die Breite wachsen, besser für die Pflanzung im Gewächshaus. Allerdings benötigen sie eine stabile Rankhilfe. Sie können entweder Bambusstäbe nehmen oder zu professionellen Rankstäben aus Metall greifen. Ein einfacher, bewährter Trick für Tomaten im Gewächshaus sind Schnüre als Rankhilfe. Befestigen Sie die Schnur an den Dachstreben des Gewächshauses und am Stängel der Tomatenpflanze. Leiten Sie nun regelmäßig die neuen Triebe um die Schnur herum, und sie werden eifrig in die Höhe wachsen.

Wenn Sie Tomaten im Gewächshaus setzen, sollten Sie zwischen den Pflanzen ausreichend Abstand planen. Lassen Sie in der Reihe etwa 70 cm Platz zwischen den einzelnen Setzlingen und zwischen den einzelnen Reihen wiederum 80 cm.

Extra-Tipp: Entfernen Sie vor dem Pflanzen der Tomaten im Gewächshaus die Keimblätter an den jungen Pflanzen. Sie können diese einfach mit den Fingernägeln abknipsen. Damit minimieren Sie das Risiko einer möglichen Pilzerkrankung. Setzen Sie die Tomatenpflanzen entsprechend tief in die Pflanzlöcher – idealerweise fünf bis zehn Zentimeter tiefer als sie im Topf waren – und gießen Sie jeden Setzling ausreichend an. Die Blätter allerdings sollten kein Wasser abbekommen.

Achten Sie auf eine gute Belüftung im Gewächshausinneren und düngen Sie die Tomaten im Gewächshaus regelmäßig, um den Nährstoffbedarf der Pflanzen zu decken. Kontrollieren Sie die Tomatenpflanzen im Gewächshaus auf Schädlingsbefall. Vor allem die Blattunterseite wird bevorzugt von Schädlingen wie Blattläusen aufgesucht. Wenn Sie einen Befall der Tomaten feststellen, können Sie entweder auf natürliche Bekämpfung durch Nützlinge wie Marienkäfer oder Ohrwürmer setzen oder zu speziellen Pflanzenschutzmitteln für Tomaten greifen. Zwischen Ende Juni und November können Sie Ihre Tomaten aus dem Gewächshaus ernten.

Viel Platz für Tomatenpflanzen im bio-varis Gewächshaus
Viel Platz für Tomatenpflanzen im bio-varis Gewächshaus

Welches Gemüse kann ich gemeinsam mit Tomaten im Gewächshaus pflanzen?

Um den Platz im Gewächshaus gut auszunutzen, können Sie am Fuß der Tomatenpflanzen Kräuter wie Basilikum oder Möhren pflanzen. Sie verstehen sich gut mit den empfindlichen Tomaten. Auch Kohlrabi, Paprika, Zucchini oder Kopfsalat können Sie im Gewächshaus getrost in die Nachbarschaft von Tomaten setzen. Gurken und Tomaten zusammen bieten eine besondere Herausforderung, denn sie sind beide recht anspruchsvoll im täglichen Wasserbedarf. Abhilfe schafft hier eine praktische Sperrkante im Beet oder die sorgfältige Planung der Gewächshaus-Bepflanzung. Tomaten fühlen sich zum Bepiel auf der Sonnenseite besonders wohl, während Gurken auch auf der Schattenseite des Gewächshauses prächtig gedeihen. Erbsen und Kartoffeln unterscheiden sich ebenfalls von den Tomaten in der benötigten Gießmenge und den Ansprüchen. Mit einem ausreichend großen Gewächshaus wie bio-varis, in dem Sie die Pflanzen deutlich getrennt voneinander unterbringen können, lassen sich einige Hürden überwinden. Tomaten gedeihen am besten an einer gut belüfteten Stelle im Gewächshaus, während Gurken beispielsweise es gerne warm und feucht haben und deshalb im hinteren Gewächshausteil besser untergebracht sind. Generell gilt vorsicht, denn diese Gemüsesorten bevorzugen im Gegensatz zu den beliebten Tomaten ein sehr unterschiedliches Gewächshaus-Klima.

Auf eine ausreichende Lüftung im Gewächshaus sollte geachtet werden
Auf eine ausreichende Lüftung im Gewächshaus sollte geachtet werden