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Tomaten düngen im Freiland und Gewächshaus – so geht's

Tomaten im Gewächshaus
Tomaten im Gewächshaus
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aktualisiert: 12 February, 2024

Tipp: Zwar gibt es Tomaten-Sorten, die fürs Freiland geeignet sind. Besser gelingt der Tomatenanbau aber im Gewächshaus. Hochklassig verarbeitete Modelle gewährleisten sowohl die perfekte Temperatur als auch die optimale Luftfeuchtigkeit, damit Sie ohne viel Arbeit eine reiche Ernte genießen können. Bei Hoklartherm finden Sie für jeden Bedarf das richtige Gewächshaus: vom kleinsten Bio-Top-Modell mit seinen luxuriösen Details über die zweckmäßigen und zugleich technisch raffinierten Modelle Arcus und Riga bis hin zum Bio-Varis XXL für Gartenliebhaber mit höchsten Ansprüchen.

Wie oft und wann düngt man Tomaten?

Tomaten sind bekanntlich Starkzehrer. Sie sollten daher regelmäßig gedüngt werden. Das geschieht am besten vormittags oder nachmittags, denn beim Düngen in der Mittagszeit könnte es zu Verbrennungen an der Pflanze kommen.

Für die Frequenz gilt: Düngen Sie …

  • Tomaten im Topf jede Woche,
  • Tomaten im Gewächshaus etwa alle zwei Wochen,
  • Tomaten im Freiland je nach Bodenbedingungen 14-tägig bis monatlich.

In der Anzuchtphase brauchen Tomaten noch keinen Dünger. Die Düngung beginnt erst mit der Bodenvorbereitung und dem Auspflanzen!

Tomaten düngen, Phase 1: Bodenvorbereitung

Rechtzeitig vor dem Auspflanzen Ihrer Tomaten bereiten Sie den Boden vor, indem Sie drei bis fünf Liter reifen Kompost pro Quadratmeter als Dünger einarbeiten. Die Erde sollte neutral bis ganz leicht sauer sein (pH-Wert etwa zwischen 6,5 und 7). Falls Kalk zugegeben werden muss, erledigen Sie das ebenfalls vorab, denn Tomaten vertragen es nicht so gut, wenn sie später direkt mit Kalk versorgt werden.

 

Tomaten düngen, Phase 2: Auspflanzungsdüngung

Sobald der Boden dauerhaft 16–18 °C warm ist – im Gewächshaus ist das Ende April, Anfang Mai der Fall, im Freiland frühestens Mitte Mai –, werden die Tomatenpflänzchen an ihren endgültigen Standort gesetzt. Der Kompost aus Phase 1 bietet nun eine ausreichende Grundversorgung mit Magnesium, Stickstoff, Kalium und Phosphor. Für einen guten Start brauchen die Tomatenpflanzen beim Einpflanzen aber noch eine Extraportion Dünger. Dafür sind Hornspäne sehr gut geeignet. Geben Sie sie am besten gleich mit ins Pflanzloch.

Tipp: Beim Tomatenanbau im Kübel ist nicht nur das richtige Düngen wichtig. Tomaten brauchen vor allem auch ausreichend Erde, um ihr Wurzelwerk ausbreiten zu können: mindestens 30 Liter pro Pflanze und Kübel sind Pflicht. Keine noch so gezielte Düngung kann fehlende Erde ersetzen.

Tomaten düngen, Phase 3: Düngen in der Wachstumsphase

Mit Beginn der Wachstumsphase versorgen Sie Ihre Tomaten in Freiland und Gewächshaus richtig, indem Sie sie regelmäßig düngen. Denn die Pflanzen brauchen für die Blüten- und Fruchtbildung unbedingt zusätzliche Nährstoffe. Praktisch sind spezielle Tomatendünger, die für Tomaten genau die passende Nährstoffzusammensetzung aufweisen. Verteilen Sie den Dünger direkt um die Pflanzen herum und arbeiten Sie sie dann oberflächlich ein.

Tomaten angebunden an fester Stütze
Tomaten angebunden an fester Stütze
Tomaten im Gewächshaus pflanzen
Tomaten im Gewächshaus pflanzen

Welcher Dünger ist besser für Tomaten geeignet: mineralischer oder organischer Dünger?

Um Tomaten zu düngen, können Sie zwischen mineralischem und organischem Dünger entscheiden, wobei organischer Dünger aus Umweltaspekten eindeutig die bessere Wahl ist.

 

  • Mineralischer Dünger, als Flüssigdünger über die ganze Vegetationsperiode gegeben, erlaubt sehr hohe Erträge. Achtung: Mineralische Volldünger wie Blaukorn bieten sehr konzentrierte Nährstoffe, vor allem Stickstoff. Die richtige Dosierung ist aber schwierig, es kann schnell zu einer Überdüngung kommen.
     
  • Eine organische Düngung bringt in der Regel etwas weniger üppige Ernten, schont aber die Umwelt und belebt zusätzlich den Boden. Ein altes Hausmittel ist beispielsweise eine Mischung aus Brennnesseljauche und Beinwelljauche. Die Eigenschaften dieser beiden Jauchen ergänzen sich besonders gut.

Tipp: Tomaten brauchen außerdem viel Eisen, Magnesium und Kalzium. Diese sogenannten Mikronährstoffe sind vor allem während der Ausbildung der Früchte wichtig. Ein Mangel kann Krankheiten verursachen. Kalziumdünger können Sie bei Bedarf direkt auf die Früchte sprühen.

Tomaten düngen mit Hausmitteln – aber wie?

Oft wird empfohlen, Tomaten mit Kaffeesatz, Milch, Backpulver oder Eierschalen zu düngen. Und tatsächlich liefern diese natürlichen Hausmittel einiges an Nährstoffen. Milch enthält zum Beispiel Phosphor und Kalzium, Kaffeesatz Phosphor und Kalium. Trotz allem bieten Hausmittel aber nicht das komplette Nährstoff-Programm, das Tomaten benötigen. Für ein gesundes Wachstum und eine reichliche Ernte ist es nötig, die Pflanzen umfassend und gezielt mit organischem und ggf. mineralischem Dünger zu düngen (siehe Tipps oben).

Tipp: Für eine gute Versorgung müssen die notwendigen Nährstoffe nicht nur zur Verfügung gestellt werden, sondern sie müssen auch von den Pflanzen aufgenommen werden können. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. So wird Kali schlechter aufgenommen, wenn die Pflanzen wenig Licht bekommen. Die Phosphoraufnahme ist bei niedrigen Bodentemperaturen verringert.

Fazit: Tomaten düngen – natürlich und gezielt!

Ob im Freiland, im Topf oder im luxuriösen Gewächshaus wie unserem Bio-Varis XXL – damit der Tomatenanbau klappt, ist wohldosiertes Düngen entscheidend. Besonders gut geeignet und umweltfreundlich sind organische Dünger, die es auch als spezielle Tomatendünger zu kaufen gibt. Natürliche Hausmittel wie Kaffeesatz, Eierschalen, Milch oder Backpulver haben durchaus ihre Berechtigung, bieten aber nicht alles, was die Tomaten für ein gesundes Wachstum brauchen. Blaukorn und mineralische Dünger sollte man, wenn überhaupt, mit viel Umsicht verwenden.
Und denken Sie daran: Alles, was Sie an „Hardware“ für eine optimale Tomaten-Versorgung benötigen, bieten wir von Hoklartherm Ihnen in höchster Qualität – inklusive individueller, kompetenter Beratung. Wir freuen uns auf Sie!

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