Glasgewächshaus-Montage: Das bio-top t-line von Hoklartherm

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Glasgewächshaus-Montage: Das "bio-top t-line" von Hoklartherm

Zierelemente auf dem Giebel sorgen für das gewisse Etwas und bringen zudem praktischen Nutzen
Ein Blick voraus: Das Gewächshaus
Ein Blick voraus: Das Gewächshaus "bio-top t-line" von Hoklartherm findet seinen Platz nach der Montage hinter einem Meer aus Blumen

Planung des Standortes:

Dies sollte im Vorfeld gut überlegt sein. Werden zukünftige Beete das Gewächshaus einrahmen? Wie soll der Weg zum Gewächshaus verlaufen und wohin soll der Eingang zeigen? Alles Fragen, die wenn nicht vorher gut überlegt, später Überraschungen bringen können. Das zusätzliche Einplanen eines Weges rund um das Gewächshaus ist zum Beispiel bei jeder Größe ratsam. Bei dem jetzigen Projekt, wird der weitere Garten erst nach der Konstruktion des Glasgewächshauses angelegt.

Der Standort wurde abgesteckt und „eingerahmt“. Die Arbeiten am Fundament können beginnen.
Der Standort wurde abgesteckt und „eingerahmt“. Die Arbeiten am Fundament können beginnen.

Steiniger Anfang: Das Fundament

Nach der Planung, folgt das Umsetzen. Zunächst wird die Gewächshausfläche ausgemessen und die Ecken mit jeweils drei Holzpfählen abgesteckt. Dadurch entsteht im Zusammenhang mit zwei waagerecht angebrachten Holzlatten ein 90° Winkel, der uns einen guten Eindruck von den zukünftigen Dimensionen vermittelt. Die Schnüre die dann anschließend von Ecke zu Ecke gespannt werden, bilden eine klare Richtlinie für das Ausheben des Fundamentes. Zunächst werden die Grassoden entfernt und die Erde anschließend bis zu einer Tiefe von 70 cm ausgehoben. Die Breite von 25 cm ist für das Fundament vollkommen ausreichend und wird gleich nach dem Schaufeln mit Beton ausgefüllt. Zum Schluss wird noch eine Bewährung aus Eisenstangen in das Betonfundament eingefügt, um eine gute Stabilität zu gewährleisten.

Tipp: Falls später Wegplatten in das Gewächshaus verlegt werden sollen, darf am späteren Eingang zu dem Gewächshaus das Fundament nicht zu hoch angesetzt werden. Es lohnt sich also, jetzt schon etwas Platz zu lassen.

Die Grabentiefe sollte für das Fundament des
Die Grabentiefe sollte für das Fundament des "bio-top" ca. 60 - 70 cm betragen

Gut gesetzt: Der Gewächshaus-Sockel

Nachdem das Betonfundament ausgehärtet ist, kann die Arbeit an dem gemauerten Gewächshaus-Sockel beginnen. Zwischen dem Fundament und dem Sockelmauerwerk wird eine Folie als Feuchtigkeitssperre eingearbeitet. Für eine bessere Optik werden die Steine im Verband gemauert und anschließend verfugt. Ist der Sockel ausgetrocknet, kann die wirkliche Montage des Glasgewächshauses beginnen.

Zwischen Zement und Verblender wird als unterste Schicht eine Folie als Feuchtigkeitssperre gelegt
Die Lager- und Stoßfugen werden hier augefugt
Das fertige Fundament ist nun gut durchgetrocknet und es kann mit dem Aufbau begonnen werden
Das fertige Fundament ist nun gut durchgetrocknet und es kann mit dem Aufbau begonnen werden

Baukasten staunen: Seiten- und Giebelelemente:

Nach dem Auspacken aller Teile hilft es, die Seitenteile und Giebelelemente (Frontseite des Gewächshauses und die Rückwand) auf dem Rasen auszulegen. Das verschafft den nötigen Überblick und verhilft zu einem logischen Schritt-für-Schritt-Vorgehen.

1. Schritt: Zusammenschrauben der Giebelwand (2x)

Zum Glück ähneln die Gewächshaus-Bausätze von Hoklartherm einem gut durchdachten Puzzle. Randsprossen, Bodenprofile und die Kunststoffverbinder sind logisch sortiert und zugeordnet. Die vorher zurechtgelegten Aluminiumprofile sind schnell nach Anleitung durch die Sechskantschrauben miteinander verschraubt. Nun muss der erste Giebel auf dem Sockel aufgestellt werden und sich zunächst erst einmal selbst halten, während der zweite Giebel vorbereitet wird. Das klappt mit einem nützlichenTrick: Eine Bockleiter und etwas Verpackungsmaterial stabilisieren den leichten Rahmen bis dieser durch ein Seitenteil gestützt wird. An dem späteren Profil des Gewächshauseingangs werden zuletzt noch die Tür-Scharniere angeschraubt.


2. Schritt: Montieren der Seitenteile (2x)

Die Seitenwände folgen dem gleichen System wie die Giebel und sind, nachdem sie vorher entsprechend auf geradem Boden ausgelegt wurden, schnell zusammengebaut. Nach dem Aufstellen können die zukünftigen Seitenwände des Glasgewächshauses mit den Giebelelementen verschraubt, und die Ecken jeweils mit Silikon abgedichtet werden.

Die Seitenteile werden ebenso wie die Giebelwände flachliegend montiert
Perfekt montiert nach baukastenähnlicher Anleitung

Hoch hinaus: Giebel und Dach:

Das Firstprofil ist schnell zur Hand. Doch fehlt noch ein wichtiger Bestandteil, der die spätere viktorianische Optik des Gewächshauses verstärkt und zusammen mit dem engeren Verglasungsraster, sowie dem Sockel, ein harmonisches Gesamtbild ergibt – die Zierelemente. Die Elemente lassen sich in eine dafür vorgesehene Nut am Firstprofil einschieben und verschrauben. Diese Schrauben werden später zusätzlich mit einer kleinen Kappe vor Witterung geschützt. Jetzt kann der soeben montierte Giebel (Firstprofil) mit der bestehenden Gewächshaus-Konstruktion verbunden werden. Eine Aufgabe, die etwas Feingefühl erfordert. Sobald dies fertig ist, steht die Grundkonstruktion. Bevor wir aber mit der Verglasung beginnen können, wird die gesamte Konstruktion mithilfe eines Messgerätes final auf dem Sockel ausgerichtet und mit den Eckstücken aneinander verschraubt.

Das Firstprofil wird mit der bestehenden Gewächshauskonstruktion verschraubt
Das Firstprofil wird mit der bestehenden Gewächshauskonstruktion verschraubt

Durchschaut: Einsetzen der Gewächshaus-Verglasung:

Jetzt wird es interessant: Mit einem Saugnapf-Griff können die Glasscheiben sicher transportiert und in die Rahmen des Gewächshauses eingesetzt werden. Es gilt die Regel: Die Ecken immer zuerst verglasen – auch im Giebel. Schlussendlich, wenn alle Seitenscheiben eingesetzt sind, werden schon einmal die Gummidichtungen im Firstbereich an den Ecken und im Bodenprofil angebracht. Das Dachfenster samt automatischem Fensterheber wird zum Schluss eingesetzt. Dieser enthält in einem Kolben eine spezielle Flüssigkeit, die sich bei Wärme ausdehnt und so automatisch das Gewächshaus lüftet. Wichtig dabei: Der kleinere Hebelarm sollte parallel zum geschlossenen Dachfenster angebracht sein. Nachträglich kann durch eine kleine Stellschraube an dem Fensteröffner die gewünschte Öffnungstemperatur eingestellt werden.

Die Ecken werden bei der Verglasung immer zuerst verglast – auch im Giebel
Nach dem Einsetzen der Verglasung werden dann die Gummidichtungen eingesetzt

Griffig: Türelemente zusammenbauen:

Für das grobe Ganze fehlt jetzt nur noch die Montage der Gewächshaus-Tür. Diese wurde in zwei Teilen geliefert und ist größtenteils vormontiert. Hier werden auf jeden Fall vier Hände gebraucht um die Türelemente mit dem vorher montierten Scharnier auf eine Linie zu bringen. Anschließend wird das Schloss eingesetzt und verschraubt. Türfeststeller und Magnetfeststeller folgen.

Jetzt fehlen noch die mitgelieferten Regenwasser-Fallrohre. Diese werden mit den angebrachten Halterungen an den Eckprofilen des Gewächshauses verschraubt. Eine montierte Verkleidung des oberen Gewächshaus-Sockels verhindert später stehendes Wasser auf dem Mauerwerk des Gewächshauses und wird zunächst mit den Profilen auf der Außenseite verbunden, bevor die Eckstücke mit schwarzem Silikon verklebt werden.

Nun folgt die Montage der Tür, die aus zwei vorgefertigten Teilen besteht
Nun folgt die Montage der Tür, die aus zwei vorgefertigten Teilen besteht

Nützlich: Praktisches Gewächshaus-Zubehör:

Wie schon erwähnt, wird der zukünftige Garten-Mittelpunkt neben den Zierelementen noch durch weiteres Zubehör praktischer. Das zusätzlich bestellte Beschattungssystem enthält zwei Beschattungsrollos und wird am Giebel mit einer verzinkten Kette angebracht. Durch ein einfaches Zugband können diese Rollos ausgerollt und eingehakt werden. Schatten spenden ist so leicht gemacht.


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