Tipp: „Gerno“ von Hoklartherm überzeugt gleich mit mehreren Pluspunkten: ergonomisches Arbeiten, ideale Anzucht-Bedingungen und robuste, langlebige Materialien in einem durchdachten System, das hoch und groß genug ist, um echte Garten-Vielfalt zu ermöglichen. Der Begriff „Anzuchtkasten ist für Gerno dabei noch ein Understatement, denn Qualität „Made in Germany und 45 Jahre Gewächshaus-Erfahrung haben dieses Modell zu einem Alleskönner im Garten gemacht.


Die Verglasung eines Anzuchtkastens, bei unserem Gernot eine gebogene Polycarbonat-Haube, sammelt Sonnenenergie, sodass sich die Luft im Innenraum erwärmt und die nächtliche Auskühlung reduziert wird. Das Prinzip gleicht einem Gewächshaus. Zusätzlich erzeugt das befüllte Beet, sofern groß genug, durch Zersetzungswärme eine sanfte, konstante Bodenwärme — ideal für eine schnelle Keimung und kräftige Wurzeln. Ein praktischer Kniff: Bei „Gerno“ können Sie zum Schutz vor Überhitzung die beschichtete Haubenseite zum Licht wenden, um die Sonneneinstrahlung zu dosieren. Die seitlichen Schiebelüfter erlauben eine präzise Regulierung des Innenklimas.
Eine pauschale Antwort, wie oft man den Anzuchtkasten lüften muss, gibt es nicht. Das „Wie oft?“ hängt von verschiedenen Faktoren, wie Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, Pflanzenart und Luftfeuchtigkeit ab. Das richtige Lüften ist aber entscheidend, damit die Setzlinge nicht schimmeln oder gar an Pilzbefall sterben. Eine gute Faustregel bei geschlossenen Hauben ist das zweimalige Lüften am Tag:
Ein weiterer Hinweis über den Tag liefert starke Kondensation: Wenn dicke Tropfen am Deckel hängen und die Sicht nach innen komplett versperrt ist, ist es zu feucht. Mit Gerno ist richtiges Lüften Ihrer Anzuchtkästen ganz einfach: Bei starker Sonneneinstrahlung öffnen Sie die praktischen Seitenlüftungen, um Überhitzung zu vermeiden; in kalten Nächten bleiben sie geschlossen, um Wärme zu halten. Auch kleinere Anzuchtkästen haben daher oft Schieberegler. Hier kommt es je nach Beetgröße auf die Fläche an.
Viele Tipps und Anregungen zum Gärtnern in verschiedenen Anzuchtkasten-Modellen finden Sie in unseren Ratgebern
Für schattige Standorte oder frühe Anzucht im späten Winter empfiehlt sich eine flache LED- oder Leuchtstoff-Anzuchtleuchte oder auch eine Heizmatte. Vor- und Nachteile haben wir für Sie in unserem Ratgeber „Pflanzenlampe oder Heizmatte – Die richtige Wahl für Jungpflanzen“ zusammengefasst.

Tipp: Nutzen Sie eine Zeitschaltuhr und stellen Sie die Lichtzeit saisonal ein: im späten Winter 14–16 Stunden, ab Ende März reduzieren — das simuliert Tageslängen, die zum Wachsen anregen.
Ein Anzuchtkasten ist ein echter „Turbo“ für die Gartensaison. Hier entscheidet die Größe natürlich über die Möglichkeiten und den Ertrag. Kleine Anzuchtkästen für die Fensterbank bieten Kindern mit Kresse, Radieschen und Co. einen wichtigen Vorgeschmack für das Gärtnern. Größere Anzuchtkästen, wie unser „Gerno“, sind ein echter Helfer für die Saisonverlängerung und ein erster Schritt für ein später gut befülltes Gewächshaus, Hochbeet oder Freiland-Beet im Garten.
Die Klassiker in der „Kinderstube“ sind Pflanzen, die nach den Eisheiligen in das offene Beet umziehen oder eine lange Entwicklungsdauer haben.
Einige „Frühstarter“ profitieren besonders von dem Schutz eines Anzuchtkastens und können hier schon ab Februar/März ausgesät werden:
Einige Kräuter sind in der Keimphase sehr empfindlich oder benötigen spezielle Bedingungen. Basilikum ist beispielsweise ein Lichtkeimer, der es feucht und warm liebt. Im Anzuchtkasten trocknet die oberste Erdschicht nicht so schnell aus. Experimentierfreudige könnten Gefallen an Kaffee- oder Teepflanzen finden. Diese brauchen hohe Luftfeuchtigkeit zum Keimen. Sukkulenten & Kakteen werden zudem aus Samen gezogen und benötigen von Anfang an ein stabiles Mikroklima, welches nur ein geschlossener Kasten bietet. Anzuchtkästen bieten also viele Möglichkeiten.


Tipp: Alles, was Sie an Zubehör benötigen, finden Sie in unserem Shop!
Ein integrierter Anzuchtkasten im Hochbeet ist in vielerlei Hinsicht günstiger als die Trennung beider Systeme:
Gerno ist durch seine vier stabilen Lenkrollen zusätzlich flexibel im Standort – schieben Sie das Hochbeet mit Anzuchtkasten einfach dorthin, wo es gerade am günstigsten ist. Auch der große Arbeits- bzw. Stauraum ist eine Besonderheit dieses speziellen Hoklartherm-Modells.


Gerno ist mehr als ein Hochbeet zum Selber-Bauen: Es ist ein mobiles, robustes Frühbeet auf ergonomischer Arbeitshöhe, das Anzucht, Schutzfunktion und Komfort vereint. Mit hochwertigen Materialien, praktischen Lüftungs- und Stauraumlösungen sowie der Möglichkeit, Anzuchtleuchten einzusetzen, haben Sie ein Werkzeug, mit dem zarte Keimlinge zu kräftigen Pflanzen reifen – und Sie dabei bequem und erfolgreich gärtnern.
Tipp: Weitere Hochbeet- und Frühbeetmodelle zum Einsatz von Anzuchtkästen finden Sie auf unserer Hauptkategorienseite „Hochbeete“ – oder Sie besuchen einfach unsere große Ausstellung im niedersächsischen Apen. Wir freuen uns auf Sie!