5 Tipps für die Haustürüberdachung – Was sollte beachtet werden?

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5 Tipps für die Haustürüberdachung – Was sollte beachtet werden?

Haustürvordach von Hoklartherm
Gebogenes Haustürvordach

Tipp 1: Form, Farbe und Material

Im erster Linie entscheidet der persönliche Geschmack bei der Auswahl eines Vordaches. Ein wichtiger Aspekt, der nicht aus den Augen verloren werden sollte, ist aber nicht nur der optische: Das Haustürvordach soll möglichst lange halten und zuverlässig gegen Wind und Regen schützen. Dabei kommt es vor allem auch auf die Form des Vordaches an. Es gibt Sattel-, Pult- oder Rundbogendach. Doch worin unterscheiden sich diese drei Varianten?

  • Bei einem Sattel oder Giebelvordach bilden zwei seitlich geneigte Dachflächen die Form eines Sattels. Diese Überdachung schützt Haustür und Fassade vor Regen, Schnee und Hagel.
  • Ein Pultvordach ist ein zeitloser Klassiker. Mit einer geringen Neigung von der Hauswand weg, sorgt es für eine gute Entwässerung und kann vielfältig gestaltet werden.
  • Das Rundbogenvordach ist eine besondere Variante des Satteldaches. Der Ablauf von Regenwasser funktioniert zu beiden Seiten. Die Bogenform wirkt besonders ausgeglichen und modern.

Welche Variante Sie für Ihre Immobilie wählen, hängt natürlich vom Gesamtcharakter Ihres Hauses und auch der Eingangstür ab. Das Konzept des Hauses sollte berücksichtigt werden, damit die Fassade optisch nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Auch das Material des Vordaches spielt eine wichtige Rolle. Über Glas, Kunststoff, Metall oder Holz, beim Material sind keine Grenzen gesetzt.

  • Glas
    Zählt derzeit zu den beliebtesten Werkstoffen, wenn es um Vordächer geht. Es ist modern und von schlichter Eleganz und dabei noch funktional und hochwertig. Außerdem ist Glas lichtdurchlässig und sorgt somit dafür, dass es vor der Haustür schön hell ist. Bei Glas sollte das Augenmerk darauf gelegt werden, dass es sich um bruchsicheres Verbundsicherheitsglas handelt.

  • Kunststoff
    Etwas schonender für den Geldbeutel sind Vordächer aus Kunststoff, wie zum Beispiel Acryl oder Polycarbonat. Acryl überzeugt dabei mit hoher Bruchfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse.
    Wird stattdessen Polycarbonat verwendet, ist es ebenso haltbar und stabil wie Acryl, lässt allerdings nur etwa 85 Prozent des Lichtes durch und kann mit der Zeit etwas matt werden.
  • Metall
    Metalle wie Edelstahl oder Aluminium finden häufig gemeinsam mit Glas oder Kunststoff Verwendung. Rostfreier Edelstahl ist sehr robust und witterungsbeständig und braucht außerdem keine spezielle Pflege. Die gleichen Eigenschaften weist Aluminium auf. Es ist außerdem rostfrei, leicht und verleiht dem Vordach durch das geringe Gewicht die Möglichkeit filigrane Formen anzunehmen.
  • Holz
    Eine Alternative zu den oben genannten Materialien ist Holz. Holz ist ein natürlicher Werkstoff und passt sich daher ideal ins Gesamtbild der Immobilie ein. Wer zum Beispiel Holzfenster oder Holztüren hat, der sollte vielleicht auch sein Vordach aus Holz wählen. Der Nachteil beim Holz ist sein hoher Pflegeaufwand. Es muss regelmäßig gegen Feuchtigkeit geschützt, imprägniert oder gestrichen werden.

Tipp: Ein Vordach soll nicht nur Sie selbst und Ihre Gäste vor schlechtem Wetter schützen, es soll auch gut aussehen und zum Gesamtbild des Hauses passen. Dabei ist die Wahl der Form sowie des Materials wichtig. Wenn Sie bei der bestehenden Auswahl nicht fündig werden, fertigen wir auf Anfrage auch Sonderkonstruktionen an.

Gerades Haustürvordach
Gerades Haustürvordach mit Seitenverglasung

Tipp 2: Seitenblenden – ja oder nein?

Der beste Schutz von oben nützt nichts, wenn der kräftiger Wind den Regen von der Seite in das Gesicht weht. Für Abhilfe sorgen hier – je nach Ausrichtung des Eingangsbereiches – zusätzliche Seitenteile. Diese Seitenelemente sind oft separat erhältlich und optisch an die jeweiligen Vordachtypen angepasst. So zum Beispiel auch bei Hoklartherm: Zu allen Dächern können passende Seitenteile aus filigranen Aluminiumprofilen mit entsprechender Verglasung geordert werden. Dadurch ist man auch bei Sturm von der Wetterseite zusätzlich geschützt.

Tipp 3: Praktische Extras für das eigene Haustürvordach

Die Unterschiede liegen auch bei der Haustürüberdachung meist im Detail. Nützlich kann eine zusätzliche LED-Beleuchtung für den Eingangsbereich sein. Durch einen Bewegungsmelder an der Überdachung werden Sie mit einer einladenden Beleuchtung Zuhause empfangen.

 

Tipp 4: Vorsicht Falle: Rechtliches zu Vordächern

Ob eine Baugenehmigung bei dem Bau eines Vordaches eingeholt werden muss, ist nicht so leicht zu beantworten. Grundsätzlich gilt, dass jede Maßnahme baurechtliche Vorgaben berücksichtigen muss. Im Falle eines Vordaches kommt es dabei definitiv auf die Größe und auf das Bundesland, in dem Sie leben, an. Daher sollten Sie im Zweifelsfall beim Bauordnungsamt nachfragen. Es gibt aber auch noch andere Vorschriften, die in Sonderfällen berücksichtigt werden müssen. Bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz oder in einem Erhaltungsgebiet stehen: Hier müssen die entsprechenden Ämter einer Baugenehmigung zustimmen.

Tipp 5: Was beim montieren eines Vordaches zu beachten ist

Viele Unternehmen bieten Komplett-Bausätze an. Durch diese Vordach-Bausätze wird die Montage bzw. das Zusammenbauen eines Vordaches recht einfach. Auch das Montieren an der Fassade ist nicht kompliziert und kann mit Bausätzen von Hoklartherm leicht in Eigenregie durchgeführt werden.
In erster Linie kommt es auf die richtige Verankerung an. Zum Teil werden die Fertigbausätze ohne Befestigungsmaterial geliefert, in der Regel sind sie aber im Lieferumfang enthalten. Die mitgelieferten Schrauben und Dübel sind meist nur zur Montage an einer Betonwand oder für Vollziegelsteine geeignet. Sollte Ihre Fassade aus einem anderen Baustoff bestehen, sollten Sie sich im Fachhandel dazu beraten lassen. Bei der Montage eines Vordaches aus Glas sollten Sie sich ein oder zwei Personen zum Helfen organisieren.

Material zur Montage

  • Leiter

  • Schlagbohrmaschine

  • Meterstab

  • Hammer

  • Stift zum Anzeichnen

  • Wasserwaage

  • Montageanleitung

Tipp: Ein Vordach zu montieren kann leicht in Eigenregie durchgeführt werden. Gleich bei Lieferung sollte der Bausatz auf Beschädigung geprüft werden. Sorgen Sie für geeignetes Befestigungsmaterial und organisieren Sie sich zwei helfende Hände, die Ihnen bei der Montage zur Seite stehen. Dann wird das Aufbauen des Vordachs zum Kinderspiel. Sollten Sie sich gegen eine Montage in Eigenregie entscheiden, besteht die Möglichkeit das Vordach von Fachpersonal montieren zu lassen. Wir beraten Sie dabei gerne.